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Dr. Christiane Ehrhardt schrieb am 12. Februar 2017:
Christiane schrieb am 11. Februar 2017: Seit einem guten halben Jahr nehme ich regelmäßig Unterricht bei Nadja Krumbiegel und hoffe, dass sie mich noch eine lange Zeit begleiten wird. Mein geliebtes Pferd und ich sind ein Paar, das aus einer Späteinsteigerin besteht, die sich nicht die Knochen brechen möchte, und einem ‚alten Hasen der Dressur’, der vorhandlastig kaputt geritten wurde, und nun mit seinen Nervenschnitten die Gliedmaßen neu sortieren muss. In Nadja haben wir hierfür kompetente Unterstützung gefunden. So wacht sie beispielsweise darüber, dass mein Pferd den Kopf nicht zu tief nimmt und natürlich über den Grundsatz, dass ich seine Bewegungen möglichst wenig störe. Ich konnte erfahren, dass mein Pferd stolpert, wenn ich den inneren Zügel festhalte und dass es im Gegensatz dazu sicher vorwärts geht, wenn ich den inneren Zügel weit nachgebe. Ich konnte in Nadjas Unterricht erfahren, dass das Pferd nicht antrabt, wenn ich es mit meinem Sitz umklammere, dass es aber befreit losgeht, sobald ich meine Oberschenkel öffne und meine Hände vorgebe. Es sind wunderbare Momente, wenn dieses in seinem früheren Leben nur mit Kraft und Druck gerittene Pferd, in einer Seitwärtslektion plötzlich federleicht an meiner Hand wird und – begleitet vom gleichmäßigen Kaugeräusch – damit beginnt, sich selbst zu tragen. Nadja ist in jedem Moment ihres Unterrichts mit hoher Konzentration und voller Aufmerksamkeit bei uns, sie bleibt nicht etwa in der Mitte stehen, wie viele andere Reitlehrer, sondern läuft oft direkt neben uns, was mir ein Gefühl von Sicherheit gibt. Mir gefällt gut, dass ich Schwerpunkte für die einzelne Stunde anregen kann, wenn ich z-B. an meinem Sitz arbeiten möchte oder an der Hand-Maul-Verbindung. Ich schätze an Nadja ihre Disziplin und die Präzision, mit der sie arbeitet. Wir reiten eben „nicht irgendwie“, sondern versuchen, jeden einzelnen Schritt bewusst zu setzen. Dabei hat Nadja stets das ganze Pferd im Blick, spricht etwa zu lange Hufe an oder korrigiert die Ausrüstung. Sie begegnet dem Pferd mit Respekt und gleichbleibender Höflichkeit. Es ist einfach schön, Nadja mit langem Bein reiten zu sehen, während im selben Moment andere Reiter um sie herum brettern und sich laut dabei unterhalten, verkörpert sie ein Bild der Stille und der Versunkenheit in den intensiven Dialog mit dem Partner Pferd.
Angela schrieb am 16. August 2016:
Durch die Zusammenarbeit mit Nadja habe ich meine Freude am Reiten zurückgewonnen. Denn in ihr habe ich endlich eine Trainerin gefunden, die mich ermutigt die Bewegungen des Pferdes zu fühlen und darauf achtet, dass meine Körperspannung sich auf das lediglich unentbehrliche Maß beschränkt. Dabei wird die erforderliche "Technik" nicht vernachlässigt. Noch nie habe ich zuvor so unverkrampft auf einem Pferd gesessen. Ich schätze an Nadja insbesondere die Präzision ihrer Anleitung und ihre Kreativität, wenn es erforderlich wird die ursprüngliche Aufgabe in kleinere Einheiten herunter zu brechen. Trotz ungünstiger Voraussetzungen bei Mensch und Tier haben wir in jeder Stunde ein kleines Erfolgserlebnis. Das motiviert und macht Lust auf mehr !
schrieb am 10. August 2016:
Liebe Nadja, nun ist der Zeitpunkt gekommen einen Beitrag zu schreiben. Ich reite seit fast 50 Jahren. Habe den klassischen Weg hinter mir... Beginn mit dem Voltigieren, dann viele Jahre klassischer Reitunterricht, Springen, Distanzreiten, Wanderreiten und immer wieder die Frage: wie macht und erhält man die Pferde gesund, rittig und mit feinsten Hilfen zu reiten. Ich nahm mich "abgelegter" Pferde an, die mit den Menschen abgeschlossen hatten und immer hatte ich bis jetzt mit sehr, sehr viel Geduld und Zuwendung sowie dem klassischen Ausbildungsweg - manchmal auch über lange Longen- und Bodenarbeit - Erfolg um sie wieder bei uns Menschen einzugliedern und rittig zu machen. Ich wurde noch mutiger und wagte mich an Pferde mit zusätzlich körperlichen Problemen heran und stieß hier nun an meine Grenzen. Wieder gelang es meine jetzige Stute mental zu erreichen, aber sie hatte einen unüberwindlichen völlig verspannten Grundtonus aufgrund körperlicher Probleme und konnte auch nach einem Jahr, indem ich mich liebevoll und mit all meinem Reitwissen mit ihr beschäftigte, trotzdem nur sehr selten "loslassen" und locker mitarbeiten. Dann traf ich Dich und habe das Gefühl einen völlig anderen Weg zu gehen. Schon nach kürzester Zeit habe ich das Gefühl einen noch viel intensiveren Weg durch Dich gefunden zu haben die Pferde körperlich wie auch geistig sooo... viel einfacher und friedlicher zu erreichen... Du lehrst dem Reiter - durch das, was das Pferd in dem jeweiligen Augenblick als Lektion gerade benötigt um sich zu geistig und körperlich völlig lösen und dadurch auf den Reiter einlassen zu können - das feine leichte Reiten. Und nicht immer geht es um das reiten... öfters gibt es als Zwischenlektion ein kurzes Absteigen und an der Hand zu dem entsprechend problematischen Thema gymnastizieren... um dann wieder in die "Reitarbeit" zurück zu kehren... Bei Dir ist das Pferd der zentrale Mittelpunkt und wir Reiter versuchen den jeweiligen Gemütszustand und die Kooperationsbereitschaft zu ergründen. Ein tolles Gefühl wieder eine neuen Weg mit meinen Pferden als Ziel zu haben... Das fühlt sich wirklich gut an und ich bin sehr motiviert. Ich danke Dir sehr und hoffe wir werden noch einen langen gemeinsamen Weg haben. Ich wünsche Dir von Herzen ganz viel Erfolg und Spass mit allen Pferden die Dir noch begegnen werden... Susanne von Gersdorff
Anika schrieb am 10. Juli 2016:
Liebe Nadja, schon immer war es mein Wunsch mit meinem Reiten den Pferden etwas Gutes zu tun und sie bei ihrer Entwicklung zu unterstützen. Schnell stellte ich fest, dass es hierfür kein Schema gibt, nachdem alle Pferde funktionieren. Das hieß also Fühlen und Beobachten lernen und vor allem Geduld! Nun habe ich die Chance mein zweites jüngeres Pferd nahezu von Anfang an begleiten zu dürfen. Seit April 2016 unterstützt du uns nun regelmäßig auf unserem Weg. Rasch erkannte ich den so lange gesuchten roten Faden der Ausbildung und lerne zu spüren, wann das Pferd wirklich im Gleichgewicht ist bzw. ihm helfen zu können dies wieder zu finden! Dies ist ein unbeschreibliches Gefühl. Die Entwicklung durch die Mobilisierung anhand von Seitengängen ist enorm. Dieses Gefühl zu lehren sowie die Bedeutung des guten reiterlichen Sitzes gelingt nur sehr wenigen Menschen, Danke !
Lisa Weber schrieb am 10. Juli 2016:
Als Nadja vor ein paar Monaten zu uns auf den Hof kam, um einer Freundin Unterricht zu geben, war ich sehr neugierig. Die ersten Male beobachtete ich die Stunden bei Nadja zunächst nur vom Rand aus. Doch schnell merkte ich, dass Nadjas Training anders ist als die vielen Reitstunden, die ich selbst bei einer Vielzahl an Reitlehrern erlebt habe. Nadjas ruhige und verständnisvolle Art beeindruckte mich sofort. Die Fortschritte, die bei Reiterin und Pferd nach nur ein paar Stunden zu sehen waren, faszinierten mich. Also beschloss ich, mit meinem 19 jährigen deutschen Reitpony, Reitstunden bei Nadja zu nehmen. Noch nie konnte ich mein Pferd mit so wenig Kraft und Aufwand reiten wie bei Nadja. Durch ihren Unterricht habe ich erstmals gemerkt, was Harmonie zwischen Reiter und Pferd bedeutet. Die Tipps, die ich bezüglich meines Sitzes erhalten habe, erleichtern die Arbeit mit meinem Pony enorm. Ich freue mich schon auf viele weitere Stunden bei Nadja und bin gespannt, wie mein Pferd und ich uns entwickeln.
Daniela Saegebrecht schrieb am 4. Mai 2016:
Viele von uns wissen schon, dass man ein Pferd nicht mit Kraft reiten kann oder sollte. Wir wünschen uns Harmonie mit dem Pferd, aber wie kommt man dahin? Ich habe Nadja unterrichten sehen und dachte - die kann es. Nadja erklärt dir nicht umständlich ihre Methode und verweist nicht auf ihre Qualifikationen. Sie unterrichtet dich: ruhig, konzentriert, ganz bei sich, ganz bei dir, ganz beim Pferd. Plötzlich ist für einen Moment alles leicht, die Harmonie ist da und es ist Gewissheit: Nadja kann es und sie kann es vermitteln. Tivoli und ich wünschen uns noch viele schöne Reitstunden mit Nadja!!! Daniela Saegebrecht
Franziska Schoeller schrieb am 7. April 2016:
Als Nadja´s langjährige Kundin möchte ich unbedingt öffentlich schreiben, welch Glück meine Stute und ich hatten, Nadja vor nunmehr gut 5 Jahren kennengelernt zu haben. Nach langer Suche und vielen Experimenten mit meiner leicht traumatisierten und körperlich nicht ganz einfachen Stute, wurde mir Nadja als Pferdegesundheitstrainerin empfohlen. Ich habe Nadja als eine besonders wohlwollende, einfühlsame und intelligente Trainerin für Mensch und Pferd kennengelernt. Sie verbindet die Kombination aus einem klarem, professionellem Verständnis für die Bedürfnisse von sowohl Pferd als auch Reiter und ihrer sehr umfangreichen reiterlichen Erfahrung. Zusätzlich dazu bleiben ihr Blick und ihr Urteil stets sachlich und basieren auf ihren vielseitigen und fundierten Fachkenntnissen. Nadja ist anders als die Trainer/innen, die ich bisher kennengelernt habe. Sie ist ruhig, zurückhaltend und besonnen. Sie ist niemals zickig, laut oder eitel. Sie ist immer differenziert und lässt andere Meinungen gelten. Sie ist dabei aber bestimmt und immer geradeaus in ihrer Kommunikation. Dies alles sind seltene, aber besonders wertvolle Eigenschaften in der Pferdewelt, zumindest so wie ich sie kennengelernt habe... Ich habe mich immer zu 100% auf Nadja verlassen können und in vielen Situationen hat sie mir über unsere Vereinbarungen hinaus zur Seite gestanden. Ich habe viel zu wenig Zeit für mein Pferd, aber die Zeit, die ich mit meinem Pferd verbringe, ist nach diesen fünf Jahren geprägt durch ein entspanntes, vertrauensvolles Verhältnis zwischen mir und meiner Stute und viel Freude an diesem tollen Wesen. Das habe ich allein Nadja zu verdanken. Daher freue ich mich auf hoffentlich viele weitere Jahre der Zusammenarbeit und wünsche Dir, liebe Nadja, von Herzen weiterhin viel Erfolg und Freude mit Deiner Tätigkeit.
Tanja schrieb am 22. Februar 2016:
Liebe Nadja, auch ich möchte mich gern auf diesem Weg für all die schöne Zeit und Stunden bedanken die wir schon zusammen hatten und ich hoffe und bin mir da auch ziemlich sicher, das noch sehr, sehr viele folgen werden….. Ich kenne Nadja seit ungefähr 10 Jahren. Wir standen zusammen in einem Stall und hatten beide unsere jungen Pferde. Schon damals, als ich sie reiten sah, dachte ich, „wenn jemand mein Pferd reiten dürfte dann Nadja“. Da sie selbst noch nicht als Reitlehrerin tätig war, haben mich in den ersten Jahren mit meinem jungen Pferd einige Reitlehrer/innen begleitet. Ich war leider selbst noch sehr unwissend und relative Reitanfängerin und so ging einiges „schief“ während der Ausbildung meines jungen Pferdes. Sehr früh gab Odin zu verstehen, dass er das Viereck nicht leiden kann und trotz „schiebens“ von oben, Gerte und Sporen lief er freiwillig keinen Schritt. Er wurde als triebig und faul abgestempelt und ich selbst ritt fast nur noch aus um Freude beim reiten zu haben. Knapp 8-jährig ging Odin stark lahm und glücklicherweise begann Nadja zu diesem Zeitpunkt ihre Ausbildung als Pferdegesundheitstrainerin. Sie half mir zunächst durch Gymnastik des Pferdes und Bodenarbeit das Pferd wieder „aufzubauen“ und hat ihr Wissen sofort an uns weitergegeben. Odin war nach osteopatischer Behandlung und einigen Monaten Bodenarbeit wieder lahmfrei und reitbar. Ich wusste aber, dass sich etwas ändern muss, damit wir endlich auch Freude im Viereck bekommen. Odin wurde nun regelmäßig von Nadja beritten und ich selbst bekam viel Sitzschulung und Longenstunden. Vieles hat sie mir bildlich erklärt so dass ich es besser umsetzen konnte. Langsam bekam ich das Gefühl, dass das reiten in der Halle Spaß machen könnte. Durch den regelmäßigen Beritt fing ich an von meinem Pferd zu lernen. Im April 2014 waren wir gemeinsam als Zuschauer beim Kurs von Manuel Jorge de Oliveira. Solch ein Harmonie zwischen einigen Reitern und Pferden und solch gute Fortschritte bei allen Kursteilnehmern habe ich noch nie gesehen. Einige Pferde „tanzten“ unter ihren Reiterinnen. Die Begeisterung von Nadja und der Reitlehre von Herrn Oliveira kann ich nur teilen. Odin durfte Nadja einmal zu einem Kurs begleiten. Es war für mich traumhaft schön das mit anzusehen. Er läuft mittlerweile mit solch einer Leichtigkeit und ich selbst habe viel mehr Freude beim reiten im Viereck. Danke liebe Nadja für deine Geduld mit Odin und mir und für deine stets guten Ratschläge wenn ich etwas wissen möchte. Du hast mir in der Anatomie vieles erklärt und hast immer ein offenes Ohr. Ich freue mich sehr, dass du nun selbst Schülerin und im Ausbildernetzwerk von Manuel Jorge de Oliveira bist und bin sehr gespannt, welch schöner Lusitano bald zu dir zur Ausbildung kommt. Die Freude mit der du täglich unterrichtest zeigt, dass dies der richtige Weg für dich ist. Mach weiter so !!!
Martina schrieb am 19. Dezember 2015:
Ich habe einen mittlerweile 19jährigen Mecklenburger Wallach namens Maurice. Maurice hatte 2007 heftige gesundheitliche Beschwerden, weshalb ich ihm damals ein so genanntes Sabbatjahr auf der Wiese gönnte. Nach diesem Jahr hat Nadja ihn während ihrer damaligen Ausbildung zur Pferdegesundheits-Trainerin bei Equo Vadis als ihr erstes Therapie-Pferd unter ihre Fittiche genommen. Aufbautraining in Form von Bodenarbeit mit vielen gymnastizierenden Seitengängen, spezielle Longenarbeit und dann später Beritt bzw. Unterricht haben Maurice wieder sehr gut gesunden lassen. Auch heute noch wird er regelmäßig alle zwei Wochen von Nadja beritten, was ihm ausgesprochen gut tut und ihn auch in seiner dressurmäßigen Ausbildung sehr weit gebracht hat. Liebe Nadja vielen Dank für die Geduld, die du im Laufe der Jahre bewiesen hast, ich weiß ja gut, dass der liebe Maurice nicht immer einfach war und ist.
Stefanie schrieb am 24. November 2015:
Hallo Nadja, auf deiner neuen Website möchte ich auch gerne meine Erfahrungen kurz ins Gästebuch schreiben und wünsche Dir auch weiterhin viel Erfolg und immer Hals und Bein! Die Zusammenarbeit zwischen Nadja und uns begann im März 2015 auf Empfehlung meiner Pferdephysio. Mein neues Pferd zeigte große Probleme in seinen Bewegungen, er hatte keinen Vorwärtsdrang und stellte sich leicht ataktisch dar. Die Physio, Nadja und ich kamen überein, daß dem Pferd wahrscheinlich nur ein problemorientiertes Auftrainieren helfen kann, richtige Bewegungsabläufe wieder zu erlernen und die Kraft zu entwickeln, sich selbst und seinen Reiter gesund zu tragen. Diesen Weg ist Nadja mit meinem Pferd seit dem gegangen. Über Bodenarbeit, Doppelllonge und Beritt (letztendlich hat sie dann auch noch mich unterrichtet, damit auch die Qualität meines Berittes hilfreich für das Pferd ist...) ist es in den letzten 9 Monaten gelungen, das Pferd zu einem zufriedenen, kraftvoller gewordenen und gut zu reitenden Partner auszubilden. Mit positiver Perspektive. Es hat sich für uns als Glücksfall erwiesen, daß Nadja in unser Team kam. Sie konnte mir Problemerkennung und Ursachen sowie Lösungsansätze so erklären, daß ich es nachvollziehen konnte. Sie hat dies aber nicht nur erklärt, sondern auch vom Boden aus und unter dem Sattel praktisch erarbeitet. Und zwar in einer Qualität, die mein Pferd verstehen und nachhaltig erlernen konnte. Und auch mir, in der täglichen Arbeit ohne Nadja, war es gut möglich, das Erlernte abzurufen und nachzuarbeiten. Dies alles fand von Nadjas Seite absolut zuverlässig und bei jedem Wind und Wetter statt. Danke dafür und ich hoffe auch für die Zukunft auf eine tolle Zusammenarbeit!
Ariane schrieb am 20. November 2015:
Seit ich (Ariane, 22 Jahre alt) klein bin, saß ich auf den verschiedensten Pferden und hatte Unterricht bei vielen bekannten Reitlehrern, wie z.B. Henning Müller. Doch seit dem Umzug in den neuen Stall, etwas außerhalb in Berlin vor zwei Jahren hat uns der passende Reitlehrer gefehlt. Mein eigenes Pferd, ein Trakehner, lief seit einer Krankheit enorm steif und wir hatten bis jetzt nicht den richtigen Draht zueinander gefunden. Viele Reitlehrer erklärten mir, dass dieses Pferd einfach zu „faul“ sei. Zum Schluss ritt ich nur noch mit Sporen und Gerte. Uns fehlte jegliche Leichtigkeit, was ziemlich frustrierend war. Ich begann zunächst mich mit dem Halsringreiten auseinander zu setzen und versuchte von den vielen Hilfen weg zu kommen. Nun kommt seit über einem Jahr Nadja alle 4 Wochen zu uns in den Stall zum Training. Und seitdem erst lerne ich, dass Reiten kein Kraftakt ist, sondern ein ruhiges, konzentriertes Miteinander. Nach den ersten Stunden mit ihr merkte ich schnell, dass ich die ganzen Jahre völlig falsch gesessen habe und wollte von dem „Drücken“ und „Schieben“ so schnell es geht weg kommen. Mit ihrer ruhigen Art und den bildlichen Erklärungen habe ich schnelle Fortschritte erzielt. Auch wenn es komisch erscheint, als „könnender“ Reiter noch mal an die Longe genommen zu werden und Sitzübungen zu machen – es lohnt sich! Durch mein Bemühen lockerer zu werden, habe ich auch endlich einen Draht zu meinem Lehrpferd (23 Jahre) gefunden. Nun arbeiten wir auch an seiner Gymnastizierung. Stück für Stück lernen wir, aufeinander zu horchen, anstatt gegeneinander zu arbeiten und das ist für mich die Größte Freude. Er ist nicht nur bei den Unterrichtsstunden willig dabei, sondern hat endlich eine richtige Motivation entwickelt zu arbeiten. Nicht nur im Bezug auf den Reitsport habe ich viel gelernt, sondern auch für mein eigenes Leben. Ich kann mich besser Konzentrieren und gehe die Dinge mit einer Ruhe an, die mir vorher gefehlt hat. Ich hoffe auf viele weitere schöne Unterrichtsstunden mit Nadja, sodass wir noch viel von ihr Lernen können. Ein ganz großes Dankeschön von meiner Mama und mir !!! Ganz liebe Grüße, Ariane